HP ZBook 15 G2

Für die Arbeit Zuhause habe ich mir nun einen ’neuen‘ Laptop gekauft. Für mich war wichtig, dass ich zur Software Entwicklung einen großen Monitor mit mindestens Full HD Auflösung bekomme.

Und natürlich sollte der Rechner nicht gerade langsam sein. Da ich immer mehrere Applikationen parallel nutze die auch gleichzeitig Rechenpower benötigen, waren 4 Cores ein Wunsch. An Speicher soll es wenn möglich auch nicht scheitern und schnelles WLAN wäre toll…

Und da wird klar: Diese Wünsche deuten klar auf eine ‚Workstation‘ hin, aber dieses Preissegment (1.000€+, wenn nicht sogar schnell 2.000€+) wollte ich eigentlich nicht betreten, so dass ich mich nach Alternativen umgesehen habe.

Eine Workstation, welche schon ein paar Jahre Dienst geleistet hat, könnte eine Lösung sein, so dass ich mich bei ITSCO etwas umgesehen habe. Hier fand ich ein HP ZBook 15 G3 für unter 600€, die vielversprechend aussah und dann auch näher analysiert wurde:

Ausstattung schien durchaus brauchbar:

  • i7-4180 CPU
  • 16GB Speicher, erweiterbar auf 32GB (DDR3L SDRAM)
  • 512GB SSD
  • 15,6″ FHD Display
  • NVIDIA Quadro K2100M Optimus mit 2 GB

Die Performance der CPU habe ich mir noch etwas mehr im Detail angesehen und habe mir Tests angesehen bezüglich Geschwindigkeit. Die ältere i7 CPU hat hier bei Single Thread Performance gut mithalten können und bei Multi Thread Performance ging die quad-core CPU wie zu erwarten war, deutlich in Führung gegenüber der neuen dual-core i5 CPU.

Der Datendurchsatz ist aber bei der i5 CPU in der Regel höher. Das war aber auch zu erwarten, denn auch die Speichertechnologie hat sich weiter entwickelt. Die neuen, eher günstigen Notebooks mit i5 CPU nutzen hier aber die Möglichkeiten auch nicht voll aus, so dass der Unterschied auch nicht so groß ist.

Was fehlt, ist natürlich schnelles WLAN. Das verbaute Modul bietet die damals gute Leistung, aber kann natürlich die aktuellen Standards nicht einhalten. Hier kann es dann schon interessant sein, das Gerät noch zusätzlich mit einem WLAN USB Strick wie dem Maxesla WLAN Adapter 1200Mbps zu erweitern.

Als nette Beigabe hat das Gerät statt einem optischen Laufwerk eine UMTS Karte verbaut. Da ich das Gerät auch unterwegs nutzen möchte, ist dies für mich auch sehr interessant.

Praktische Erfahrungen

Im praktischen Einsatz verhält sich das Gerät wie erwartet. Linux ließ sich problemlos installieren. KDE Neon habe ich auf diesem System jetzt im Einsatz und das Gerät funktioniert einwandfrei (LAN, WLAN, UMTS Modem, Power Management, ….)

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